Hallo Leute, ich glaube, ich habe da was. Nämlich eine neue Folge Bobcast. Hallo Andreas, schön dich zu sehen. Hi Kai, grüß dich. Na, hast du erkannt, aus welchem Hörspiel dieses Titel? Ja, das ist doch aus dem Volk der Winde, das ist doch der Peter, nicht wahr? Sehr gut. Gut erkannt. Ja, genau darum soll es heute gehen. Ich fall gleich mal mit der Tür ins Haus, Andreas. Ich hab noch die Kassette der Folge. Und zwar ist es die Abmischung von 1990. Und als ich die jetzt wieder anhören wollte, fiel mir auf, das Band war nach der ersten Seite fertig. Also ich hatte immer nur die erste Seite gehört. Du hast die nicht zu Ende gehört. Warum? Weil ich immer, ich wiederhole, immer beim Anhören eingeschlafen bin. Und zwar auch tagsüber. An welcher Stelle denn? Keine Ahnung. Irgendwann wurde das dann so ausgeblendet wahrscheinlich. Und das klingt jetzt nicht so gut. Nee, ich mache mich vielleicht auch ein bisschen unbeliebt jetzt, aber da muss ich durch. Ich bin einfach kein Fan dieser Folge. Was? Ja. Was? Ich finde die nicht sonderlich spannend, mit einer Ausnahme, nämlich das Ende. Da funktioniert es dann wieder für mich, aber ich finde, die ist irgendwie fahrig erzählt. Man merkt, dass der Passetti immer wieder ganz viel zusammenfassen muss und verkürzen muss. Ja, aber das macht er gut, auch diesmal mit rollendem R. Ich weiß gar nicht, was du hast. Ich finde die Folge sensationell. Bob entdeckt hinter einem Dornbusch ein verschollenes Indianervolk. Das ist ja noch nie da gewesen. Das ist doch toll. Aber der ist auch irgendwie ein bisschen schräg in dieser Folge, dieser Bob. Entweder ist er total spießig und korrekt und beschwert sich über die Unordnung in Arbeitszimmern oder er überreagiert irgendwie, weil er in so Dornbüschen festhängt. Ich finde, der Hauptfaktor ist für mich so eine verknäuelte Dramaturgie. Und dafür gibt es ja auch einen Grund. Das werde ich dir gleich erzählen. Du weißt es natürlich auch, darauf werden wir eingehen, aber auch unser Regisseur Ralf sagt, die Folge ist nicht so schlimm, wie manche Leute glauben. Ich finde die nämlich gar nicht so schlimm. Interessant ist ja, was kann man zu diesem Hörspiel grundsätzlich schon mal sagen? Interessant ist, dass die Grundlage, also der Originalgeschichte aus dem Amerikanischen vom Aufbau her diesmal wirklich anders war als die Geschichten vorher. Denn ursprünglich, das weißt du ja auch, war das eine sogenannte Find-Your-Fate-Geschichte, also so ein Spielbuch. Und du hast darüber auch noch was zu sagen, denn du hast selber Spielbücher auch gehabt, oder? Habe ich, kann ich gleich nochmal ein bisschen was erzählen, ja. Genau. Und was ist das eigentlich? Also das war ein Konzept bei diesen Büchern hier, bei dem der Leser entscheiden musste, wie die Geschichte weitergeht. Also möchtest du jetzt, dass die Figuren in der Geschichte in das Café gehen, dann blätter bitte weiter zu Seite 25 oder sowas. Und für den Leser war das eigentlich sehr abwechslungsreich, weil man das Buch natürlich dadurch immer anders erleben kann. Es gibt zum Beispiel hier im Original von diesem Buch insgesamt 15 Enden. Also es gibt sogar eine Storyline, bei der die drei Fragezeichen, glaube ich, sterben. Die werden dann zum Schluss in dieser Höhle, die du auch gerade schon erwähnt hast, verschüttet in der amerikanischen Originalausgabe. Jetzt musste man dieses Buch aber übersetzen. Das sollte ja auf Deutsch erscheinen. Und da hat sich dann die Franksche Verlagsbuchhandlung oder Franksche Verlags, wie heißt die eigentlich, Franksche Verlagsbuchhandlung? Ich glaube, Franksche Verlagsbuchhandlung hat sich dann gegen diese Mitmachdramaturgie entschieden. Und somit musste dann die Übersetzerin, also Leonore Puschert, aus dem ursprünglichen Kernstrang der amerikanischen Originalgeschichte eine homogene Story machen mit klassischem Anfang und klassischem Ende. Musste also dramaturgisch ganz neu bauen, ganz neu konstruieren und das musste von ihr sozusagen neu geschrieben werden. Und das ist natürlich nicht so leicht bei einer zerstückelten Vorlage, weil man natürlich immer diese Storylines hat, diese unterschiedlichen, die man dann irgendwie zusammenfügen muss. Aber trotzdem hat sie das Buch, finde ich, dann doch aber ziemlich gut entzerrt und entkernt und eine lineare Geschichte gesponnen. Aber trotzdem musste daraus natürlich jetzt auch nochmal ein Hörspiel werden. Ohne Dead Ends, ohne Handlungsabläufe, die ins Nichts laufen. Und obwohl die amerikanische Originalausgabe schon doch ganz schön holprig war, die ist natürlich auch teilweise unlogisch, weil sie ja eigentlich gar keine stringente Erzählweise hatte. Und weil die Motivation der einzelnen Figuren auch nicht richtig nachvollziehbar sind an manchen Stellen, zum Beispiel diese ganze Sequenz im Canyon beim Volk der Winde, da ist einiges schon so ein bisschen an den Haaren herbeigezogen und wirkt ein wenig surreal. Hat Francis das meiner Meinung nach doch irgendwie gut hinbekommen und die schimmert trotzdem immer noch durch diese interaktive Find Your Fate Struktur, aber nicht ganz so sehr wie beim weinenden Sarg, finde ich, da ist es viel offensichtlicher. Ah ja, interessant das hatte ich nämlich tatsächlich, das Find Your Fate zum weinenden Sarg das ist leider verloren gegangen im Umzug, machen wir dann in der nächsten Folge Kann ich da noch ein bisschen was erzählen, so wie das funktioniert hat? Ja. Ich geb dir recht, dass Francis das hörspieltechnisch ganz gut aufgelöst hat. Der hat akustisch gearbeitet im Ende, dann mit der Flöte und überhaupt, wie das Szenario aufgebaut ist. Da holt er mich dann auch wieder ab. Aber ansonsten finde ich ja doch sind, also verknäult finde ich, ist wirklich das richtige Wort. Ich sehe immer so ein bisschen so ein Knäuel vor mir. Und das findest du beim weinenden Sarg besser? Ich finde tatsächlich den weinenden Sarg stringenter erzählt und spannender. Und auch mehr sozusagen angedockt an diesem Fragezeichen müssen ein Rätsel lösen. Als hier. Hier werden sie so ein bisschen hin und her geworfen, was eben diese Spielbuchdramaturgie ist. Ich kann ja ganz kurz mal, ich habe nämlich gefunden jetzt beim Durchgehen meiner Schränke, dass meine alten Spielbücher aus den 80ern jetzt nicht die Find Your Fate, sondern es gab noch eine andere Reihe, die Fantasie-Abenteuer-Spielbücher aus dem Tienemann-Verlag. Da hatte ich mehrere, ich zeige dir die mal gerade hier, das Höllenhaus, der Tempel des Schreckens, die Höhlen der Schneehexe, der Dämonen, der Tiefe. Ja, genau. Ich habe das, erinnere ich mich, so mit 12, 13 immer mit meinem Kumpel Sven zusammen gemacht. Wir haben uns das also dann so vorgelesen und dann waren dann eben so Sachen, ja, musst du dann hier, keine Ahnung, ich blätter mal auf. Der eine hat vorgelesen und der andere hat gesagt, dass es da weitergeht. Genau, richtig. Du erkennst den Burglegen als der Mann wieder, der dir etwas zu trinken nach oben brachtet. Willst du den Kampf unterbrechen, und seinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen? Weiter bei 198. Oder willst du ihn lieber töten? Weißt du, so ging das dann. Und hier sind auch noch meine Notizen. Und das war halt eine ganz frühe Form der Intrativität. Handschriftliche Notizen. Ja, ja, der zwölfjährige Kai hat hier Sachen notiert, da kannst du am Anfang deinen Charakter auswürfeln, Abenteuerprotokoll, Ausrüstungsgegenstände, was hatten wir da? Ein Seil, ein Fleischermesser und Knoblauch brauchten wir in diesem Höllenhaus damals. Also das haben wir halt damals gemacht, liebe Kinder, als es noch keine Computer gab. Naja gut, die gab es auch schon. Aber es ist eine sehr schöne Art des Entertainments, aber einfach von der... Na, unglaublich kreativ natürlich. Story, Konstruktionsperspektive. Die sind natürlich ganz explizit gebaut, diese Geschichten, weil die so funktionieren müssen. Wie du sagst, diese Dead Ends, die auch beabsichtigt sind. Du bekommst ja oft Informationen auch in diesen Wegen, wo du dann eigentlich scheiterst, die du später verarbeiten kannst und so. Das ist ein tolles Prinzip, dieses Mitmachprinzip. Gab es ja auch bei den drei Fragezeichen dann mal. Ich erinnere mich jetzt an eine Folge von Die Drei. Das Reboot Hotel Luxury End von Eva Leon Menger, wo man auch dann die CD-Tracks quasi durchdrücken musste. Es geht ein bisschen auf Kosten der natürlich klassischen Spannung manchmal, aber du bist eben selbst Teil der Geschichte. Und das ist ein gutes Experiment gewesen. Auf jeden Fall. Und hier, na ja, jetzt in der Umarbeitung, mehr oder weniger gelungen. Mal schauen. Wer hat das denn eigentlich geschrieben? Hast du da Informationen drüber? Ja, das war eine Autorin, Rose Estes, die ist am 21. September 1940 in Chicago geboren. Amerikanische Autorin, die auch vor allem und sehr erfolgreich eben genau diese Spielbücher geschrieben hat. Unter anderem auch für Dungeons & Dragons und Greyhawk, auch so eine Reihe. Und dann wurde Mitte der 80er Random House auf sie aufmerksam. Dann bekam sie den Auftrag, unterschiedliche Find-Your-Fate-Bücher zu schreiben. Und darunter auch neben einer Indiana-Jones-Geschichte ein Three-Investigator-Buch. Das Problem war, das hat sie in einem Interview mal gesagt, dass sie noch nie etwas von den drei Fragezeichen beziehungsweise von den Three Investigators gehört hatte und auch nichts gelesen hatte. Die bekamen einfach nur vom Verlag zehn Three-Investigator-Bücher in die Hand gedrückt, bekamen auch keine Serienbibel, wo genau vermerkt ist, welche Charaktereigenschaft jede einzelne Figur hat, wo das alles so, spielt, Schrottplatz, Rocky Beach, wie das aussieht. Die musste sich dann alles selbst zusammenbasteln, was dann natürlich auch dazu geführt hat, dass manche Figuren ein bisschen oberflächlich geblieben sind und nicht so, dreidimensional wurden, was aber vielleicht gar nicht so nötig war bei so einer reinen Find-You-Fate-Geschichte. Aber interessant, dass man da diesen Ansatz hatte, dann alle möglichen Franchises einfach mit solchen Spielbüchern auszustatten. Wenn du sagst Indiana Jones, funktioniert der dann eigentlich für alles. Das hast du für James Bond gemacht, das hast du dann auch, ich weiß noch, ich weiß gar nicht, wer die geschrieben hat, aber für Full House, für Party of Five, ich habe das jetzt festgestellt, das war aber, glaube ich, gar nicht Rose Estes. Das waren die Steins, über die sprechen wir jetzt in der nächsten Folge, die hat wirklich Bücher auch für Full House geschrieben. Michelle, dieses kleine Baby oder dieses kleine Kind da in den ersten Staffeln, da konntest du natürlich aus einem Pool von vorhandenen Charakteren wieder ganz neue Storys, basteln, die die Fans natürlich dir aus der Hand gerissen haben, weil die mochten diese Geschichten und haben alles aufgesaugt, was auf den Markt kam. Genau und natürlich auch toll, so mit Text zu arbeiten, dass man natürlich ein bisschen auch seine eigene Geschichte sich baut. Das waren ja auch dann Text-Adventure, gab es ja auch am Computer dann früher, wo man nur mit Text entscheiden konnte. Gehe ich die Treppen hoch, gehe ich die Treppen runter und so. Apropos Text, Andreas, ich lese jetzt mal den Klappentext. Der Wissenschaftler Arnold Brewster ruft die drei Detektive zur Hilfe, denn durch eine Intrige ist er in ein Altersheim abgeschoben worden. Justus, Bob, Pisa versuchen ihm zu helfen. Sie kommen dabei einem geheimnisvollen Geschehen auf die Spur, bei dem es um Indianer, Gold und einen rätselhaften tanzenden Saurier geht. Tödliche Gefahren lauern auf die drei Fragezeichen. Und eine Flöte später dann. Die Flöte ist sehr gefährlich. Die ist sehr gefährlich, genau. Wollen wir einfach mal einsteigen jetzt in genau dieses Hörspiel und treffen hier gleich mal Beate Hasenau. Oder Katharina Thalbach, man weiß es nicht so genau. Wir hören noch mal genau hin. Justus Jonas? Du da. Bist du Justus Jonas? Ja, der bin ich. Was gibt es denn? Rück mal was raus, Junge. Ich habe dir nämlich einen ganz wichtigen Brief zu geben. Der alte Brewster sagte, ich kriege was dafür. Na, wie sieht's aus? So, hat er das gesagt? Hier, genügt das? Ja, danke. Hier, der Brief. Wiedersehen. Rück mal was raus. Das ist natürlich nicht Katharina Thalbach, die sich kurz bei den drei Fragezeichen verlaufen hat. Das ist in der Tat Beate Hasenau. Die Stimme der Meerhexe Ursula aus Ariel, die Meerjungfrau. Unsere Metzler-Holligen aus Stimmen aus dem Nichts. Über die haben wir ja auch schon ausführlich, genau, beim Bobcast live gesprochen. Ein Wahnsinnsorgan. Irre. Klang früher in den 60er Jahren aber ganz anders. Verführerisch mit ihrem rauchigen Tambre war ja unter anderem auch die Stimme von Claudia Cardinale zum Beispiel aus Spiel mir das Lied vom Tod. Und später auch die Dorothy bei den Golden Girls. Ja. Hier jetzt hier ein kurzer Einsatz, aber prägnant. Und die taucht später auch noch als Amanda Black in Spuk im Hotel auf. Und wir haben sie auch in der nächsten Folge, da krächzt sie auch am Anfang gleich erstmal. Ganz kurz. Ich finde das immer toll, wenn Beate Hasenau drei Fragezeichen-Folgen eröffnet. Sie wird ja auch gerne mal so an den Anfang gesetzt. Das ist doch jetzt aber schon mal ein Pluspunkt für die Folge. Das musst du jetzt aber wirklich schon sagen, Kai. Okay, pass auf, Andreas, ich notiere mir das hier in mein Spielbuch plus ein. Mal gucken, wie viele Pluspunkte da zusammenkommen. Ich frage dich dann zum Schluss, wo du gelandet bist. Genau, das können wir mal machen. Also auf jeden Fall, hier ist sie die Botin und eröffnet quasi diese Geschichte. Wir finden heraus, es ist eine Nachricht von Arnold Brewster, der sagt, Leute, ich werde hier in einem Altenheim gefangen gehalten. Ihr müsst mir unbedingt helfen. Bob kennt auch Dr. Brewster von vorher. Kommen wir auch gleich nochmal drauf. Die große Frage, genau. Wie cool, wo soll das gewesen sein? Genau, wir gehen jetzt quasi erstmal dahin und die drei Fragezeichen belauschen, wie er da, man muss ja fast sagen, misshandelt wird. Von einem schrecklichen Pfleger. Ja, genau. Nun beruhig dich mal, Opa. Los, nimm deine Medizin, dann geht es dir auch besser. Ja, besser, wenn ich nicht lache. Ich würde mich in kürzester Zeit zu einem schlafen Wagen machen. Dann glauben Sie denn vielleicht, ich will so werden wie die anderen Alten, die hier hausen müssen? Ganz wie du willst, aber zu futtern gibt es erst was, wenn du schön brav deine Medizin genommen hast. Ja, dieser Pfleger misshandelt hier mehrere Sachen, Brewster und auch die eigene Sprecherleistung. Sorry, das war jetzt gemein, aber wer ist denn dieser Sprecher? Ja, das steht hier, das ist ganz schwer zu sehen. Pfleger steht hier, taucht auf Seite 2 auf und dann steht hier Herr Michel oder so, das ist durchgestrichen und dahinter steht Kreatnie und dann steht noch ein Okay und dann nochmal ein Pfeil und dann nochmal Michel. Ich denke, das war entweder ein Fan, der zugeguckt hat oder wirklich ein echter Pfleger, der uns ein bisschen versorgt hat. Ich meine, der klingt wirklich so schrecklich. Der hat uns dann immer an den Stuhl gefesselt, wenn wir wieder durch die Gegend gerannt sind. Der klingt wirklich so schrecklich, wie man sich einen Pfleger in so einem runtergekommenen Altersheim vorstellt. Ja, und das ist ja manchmal dann ganz interessant, finde ich, in so Rollen, wo so eine Authentizität dann auch reinkommt. Das kann ja manchmal funktionieren. Und dadurch ist er natürlich auch was ganz Gutes. Er ist ein bisschen weiter weg, also auf Perspektive aufgenommen. Aber großartig ist ja hier natürlich auch Horst Naumann. Unsere Snabelstimme. Wieder ganz anders. Hörbar älter. Klingt hier auch ganz schrullig und an manchen Stellen so, als ob er eine Kartoffel im Mund hat. Also ich glaube sogar, dass er, und das macht man ja manchmal, wenn man sagt, okay, das ist jetzt ein ganz alter Typ, ein ehemaliger Hochschulprofessor, der ist schon sehr alt. Könnten Sie vielleicht die Zähne rausnehmen? Dann klingt es noch echter. Ich könnte mir vorstellen, dass Horst Naumann das vielleicht sogar gemacht hat, weil du merkst wirklich manchmal ist es so ein bisschen wo und klingt super, super toll, wie so ein verhuschter Uniprofessor. Genau und Horst Naumann begegnet uns ja öfter in den letzten Folgen und ich finde, der wird langsam so ein Favorit von mir. Ich finde, der ist tatsächlich echt sehr wandelbar, findet immer so ein bisschen andere Farben und hängt sich echt rein in seine Charakterisierung. Und auf der anderen Seite kann er unglaublich elegant sprechen, also das stimmt, der ist wirklich wandlungsfähig. Ja, hier ist er auf jeden Fall der arme geschundene Mr. Brewster, der also um sein Erbe gebracht werden soll und sagt, okay, wenn ihr mich hier schon nicht rauskriegt, dann geht wenigstens am nächsten Sonntag zu dieser Auktion, die stattfindet, wo sein Neffe Clifford alles versteigern will. Das machen die drei Fragezeichen dann auch und treffen dort auch diesen Wirtschaftsprüfer Clifford. Er ist doch bei bester Gesundheit und er kann ohne weiteres für sich selbst sorgen. Ach, darum geht es. Nun, ich musste meinen Onkel entmündigen lassen. Ja, das war leider unumgänglich. Er hat in letzter Zeit so einiges angestellt, was wirklich nicht in Ordnung ist. Aber warum dieses Altersheim? Also das ist ganz allein meine Sache. Mischt euch nicht in Angelegenheiten, die euch nicht angehen. Ich habe zu tun. Ja, hier wieder schön Douglas Welbert. Schön ätzend, schön unangenehm. Wieder ein bisschen anders, oder? Ja, hat irgendwie auch keine richtige Lust, mit denen zu sprechen. Und das macht er gut. Aber das ist ja eigentlich auch immer eine tolle Besetzung, wenn der auftaucht. Das sind so zwielichtige Figuren, die er oft und gerne gesprochen hat. Ja, und apropos Leute, die öfter auftauchen, das Gleiche können wir auch über Karl Walter Dies sagen, denn der ist auch wieder dabei als Alfred Zindler, als Rechtsanwalt, Silbergraus Haar, goldene Ringe an fast jedem Finger, das fand ich sehr schön. Komm, wir hören auch nochmal rein. Herr Zindler, wir sind Freunde von Arnold Brewster. Ja, und? Würden Sie uns bitte sagen, warum der alte Herr in ein Pflegeheim gebracht wurde? Tja, euer Freund Brewster leidet unter einem unaufhaltsamen geistigen Verfall. Leider, leider. Wie meinen Sie das? Nun, in letzter Zeit hat er mehrfach und ohne ersichtlichen Anlass wertlosen Grundbesitz gekauft und Stiftungen zugunsten ihm völlig fremder Menschen eingerichtet. Hin und wieder verschwindet er für längere Zeit, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Aber das ist doch alles noch kein Grund, ihn zu entmündigen. Sein Neffe Clifford Brewster fürchtet, dass der alte Herr dabei zu Schaden kommt und er möchte ihn davor beschützen. Arnold Brewster ist sehr vermögend und es wäre geradezu verwerflich, wenn sein Vermögen nun verfallen würde. So, Shady Zindler macht das hier toll. Keine so große Rolle, aber wirklich zum Niederknien, finde ich, wie er das spielt, weil ich finde ihn hier fast sogar noch besser als in der flüsternden Mumie, die ja ikonisch ist, diese Rolle, aber hier ist er so ganz lässig, lässt seinen Text so rausfallen ohne große Spiränzchen, nicht ganz so langsam wie Professor Yarborough und verzögert, aber trotzdem auch hier schwer zu durchschauen, klingt wirklich so wie so ein Winkel-Advokat. Und dann heißt er eben auch Shady, wird ja auch von Douglas Welbert auch mit Shady kurz angesprochen, weil er eben diese Sonnenbrille trägt. Und da hätte man eigentlich gleich wissen müssen, dass man dem nicht trauen kann, dem Zindler. Genau, richtig. Für alle Leute, die kein Englisch sprechen, shady bedeutet nämlich auch zwielichtig. Das ist halt ein bisschen sehr dick, aber ich finde es auch toll. Er füllt es sehr, sehr schön aus und ist eben da bei dieser Auktion. Übrigens, hier ist mir wieder ein schöner kleiner Bob aufgefallen, als Bob sagt, das ist also die Auktion. So ein schönes Ding, was ich mal als Basil Exposition bezeichnet habe. Wenn also eine Figur erklärt, so diesen Plot so erklärt, ist jetzt nochmal eingefallen, wo ich das her habe. Das ist nämlich tatsächlich eine Figur aus Austin Powers, gespielt von Michael York, der diese Q-Parodie immer spielt, der Austin Powers immer diese Gadgets und auch dann eben diese ganzen Erklärungen und Expositionen gibt, der es eben also, Basil Exposition heißt und das macht hier Bob in diesem Fall. Da kommt noch jemand. Das ist Brewsters Nichte Mary. Und der Mann? Sieht aus wie ein Indianer. Das ist doch einer. Das ist Martin Ischniak, Brewsters Assistent an der Uni. Oh, hier bist du also, Onkel Arnold. Martin und ich haben schon solche Sorgen um dich gemacht. Freut mich, dass sie wohl auf sind, Mr. Brewster. Aber noch wichtiger für uns alle ist der Wächter, der tanzende Saurier. Ist er in Sicherheit? Um den braucht ihr euch keine Sorgen zu machen. Ich konnte nicht riskieren, dass er bei der Auktion verschleudert wird. Also bin ich aus dem Pflegeheim ausgerissen. Ich habe den Saurier so versteckt, dass ihn diese Aßgeier nicht finden werden. Ja, Mary Svenja Pages, die Nichte von Arnold Brewster, taucht auf zusammen mit ihrem Verlobten Martin Ischenjak. Und die Stimme, die kommt einem bekannt vor, oder? Ja, es war ganz interessant, weil ich erst in völlig anderen Richtungen gesucht habe, woher ich diese Stimme kenne. Und du hast mich ja dann noch mal darauf hingewiesen, dass das Frank Tausch ist. Ja, das ist Frank Tausch. Der steht in den Credits als Frank-Dieter-Tausch. Den kennt man eigentlich als Kritiker, Filmkritiker von Filmkritik TV. Extrem sympathisch hat er da aus Hollywood und Los Angeles Filme vorgestellt und besprochen im Netz auf YouTube und hat die Zuschauer immer mit einbezogen und sehr interessante Interviews geführt. Also für all die Leute, die sich für Filme und so weiter interessieren, war er wirklich ein ganz wichtiges Sprachrohr. Der konnte perfekt Englisch sprechen und hat dann, Interviews geführt mit Donald Sutherland, mit Jennifer Lawrence, Lenny Kravitz und ist dann aber irgendwann im Mai 2012 plötzlich untergetaucht. Drei Monate lang gab es von ihm kein Lebenszeichen mehr und Fans fingen dann an zu spekulieren, wurden Suchanzeigen gestartet und die Fans haben sich gefragt, wo ist Frank Tausch? Und dann hat er sich überraschend Ende Juli 2012 nochmal kurz auf Facebook zurückgemeldet. Und am 12. August ist er dann mit 43 Jahren an Krebs in Los Angeles verstorben. Es gibt auch ein ganz tolles Video, so ein wirklich berührendes Video von ihm im Netz von 2013. In dem Miriam Pilau, die übrigens drei Jahre später dann auch aufgrund einer Krebserkrankung verstorben ist, an ihn erinnert. In Memoriam Frank Tausch heißt das. Kann man sich immer noch ansehen. Leider hat er bei den drei Fragezeichen nur in dieser einen Folge mitgesprochen. Aber man erkennt die Stimme sofort. Und für Filmfans in Deutschland eine ganz große und wichtige Stimme. Und sagte der Name natürlich gar nichts, muss ich verstehen. Wahrscheinlich haben wir den auch wirklich gar nicht bei uns im Studio gehabt. Ich glaube auch, dass der ge-ixt wurde. Ich kann mich aber gar nicht so richtig dran erinnern. Aber als ich das jetzt recherchiert habe, dachte ich, Moment mal, Frank-Dieter Tausch, wer ist das? Und dann fing ich an zu googeln und dann tauchte Frank Tausch auf. Ja, fand ich sehr interessant, dass du das nochmal erwähnt hast, weil ich ihm tatsächlich auch mal begegnet bin. Ich habe ja beim Hessischen Rundfunk mal auch Filmkritiken gemacht und so und man trifft sich ja dann immer bei diesen Junkets oder in Pressevorführungen und so und da konnte ich mich an ihn erinnern und auch an, dass er so ein Pionier eben war von diesen YouTube und Blog Filmkino Berichterstattung. Und da ganz tolle Arbeit gemacht hat. Man hat wirklich darauf hingefiebert, auf eine neue Sendung von ihm. Ja, ja, genau. Hi, hier ist Frank Tausch. Und schön, dass er hier dabei ist in dieser Folge. Und ja, wäre toll gewesen, noch mehrere Einsätze mit ihm zu haben. Hier ist er, dieser verkommene Indianer, wie Clifford sagt, Martin, und fügt sich natürlich toll in dieses Geflecht ein an Charakteren. Ich möchte jetzt mal eine kleine Stelle hören, Andreas, wo mir was Merkwürdiges aufgefallen ist. Nach dieser Auktion kommt Clifford blutend aus dem Haus und bricht zusammen. Jemand hat ihn geschlagen. Wer ihn geschlagen hat, darum geht es dann. Und dann passiert Folgendes. Schnell beeilt euch. Tatsächlich. Clifford, da kommt er aus dem Haus. Er blutet am Kopf. Jemand hat ihm eins rübergezogen. Er bricht zusammen. Schnell, ruft einen Notarztwagen. Er braucht einen Arzt. Ich hätte nie gedacht, dass Arnold Brewster seinem Neffen das antun würde. Auf den ersten Blick oder beim ersten Zuhören fällt einem eigentlich, denkt man gar nicht so viel auf, aber wenn man wirklich genau hinhört, hört man hier im Hintergrund die Menge reagieren. Und die hätte eigentlich laut Francis Textvorschlag sagen sollen, hey, was ist da los, um Himmels Willen, was ist passiert? Er blutet, es ist Clifford, was ist da passiert? Aber leider hat man an der Stelle aus Versehen eine ganz andere Menge reingeschnitten. Und zwar die Menge, die kurz vor Schluss, am Ende des Hörspiels, aus der Höhle rennt, nachdem Pamir sagt, vielleicht habt ihr recht, kommt mit, wir gehen nach draußen. Und jetzt hört man, wenn man genau aufpasst, Justus im Vordergrund sagen, Clifford, er kommt aus dem Haus, er blutet am Kopf. Und im Hintergrund hört man raus, schnell, beeilt euch, lasst alles liegen, nur raus, die Indianer flüchten auch, lauft hier entlang, da wird es hell, gleich sind wir draußen geschafft. Und die letzten beiden Sätze... Gleich sind wir draußen geschafft. Die sind sogar von Justus, der sich jetzt sogar quasi mit sich selbst überlappt. Und das ist versehentlich beim Schnitt vertauscht worden. Das ist keinem aufgefallen. Ist aber eigentlich ganz lustig, finde ich. Gut, aber da mache ich doch sofort hier wieder einen Minuspunkt in meinem Buch. Das gibt einen Abzug. Nein, das kannst du jetzt nicht machen. Nein, da wird jetzt kein... Das ist doch... Historisch ist das wichtig. Deswegen musst du eigentlich schon zwei Pluspunkte wieder dazu setzen. Ich bleib bei Minus und hau gleich noch eins dazu. Mir ist nämlich noch ein erzählerischer Fauxpas aufgefallen, der mich immer genervt hat in der Folge. Nämlich, als Justus dann die Aufgaben verteilt, Bob soll zur Polizei gehen. Peter, du siehst dich im Krankenhaus um und fragst danach. Und Justus recherchiert zum Volk der Winde in der Stadtbibliothek. Entschuldige mal, Bob soll recherchieren und nicht Justus. Ja, da hat sich Leonore Puschert vergaloppiert. Das ist kein Fehler von Fences, das steht nämlich auch so im Buch. Aber wir haben ja nicht vergessen, die Puschert musste ein ganzes Buch umschreiben, die musste wirklich ganz neu konstruieren. Und da hatte sie eben so einen kleinen Aussetzer. Das kann ja mal passieren. Leider kann man sowas natürlich dann im Studio nicht korrigieren. Man kann jetzt nicht plötzlich sagen, wir stellen das um. Sonst bringst du ja den ganzen Verlauf durcheinander. Okay, kleiner Minuspunkt, aber hat nichts mit dem Hörspiel zu tun. Naja gut, es scheint dann aber im Hörspiel durch. Und deswegen werde ich es jetzt hier knallhart durchziehen. Das ist ja wirklich nicht zum Aushalten. Mir macht das richtig Spaß gerade, auch dich so zu sehen. Du hast richtig rote Bäckchen. Da stehen schon die Haare ab. Ja, das auch. So, und dann lass uns doch aber jetzt mal über diesen seltsamen... Ich bin mal gespannt, was jetzt kommt. Mal gucken, wo das hingeht. Schon wieder Minuspunkt. Vielleicht über diesen seltsamen allwissenden Bob sprechen. Ja, ich bin wirklich gespannt. Ich finde, wir sollten uns auf den Saurier konzentrieren. Da fällt mir ein, dass hier irgendwo ein Geheimfach sein muss. Was? Ein Geheimfach? Und damit kommst du erst jetzt raus? Mann, Bob, das hättest du auch schon früher sagen können. Ist mir eben erst eingefallen. Brewster hat es mir mal erzählt. Aber du weißt nicht, wo es ist. Nein, tut mir leid. Ja, Kai, was ist denn? Was hast du denn jetzt schon wieder zum Weg gehalten? Ach, übrigens, hier ist auch eine Tür und eine Falltür. Ach so, hier ist übrigens der Schatz, hat mir der Brewster irgendwann mal erzählt. Natürlich ist das total normal. Jetzt bin ich mal gespannt, was daran so schlimm sein soll. Das weiß er aus den Vorlesungen. Das ist ja ganz klar. Wo Brewster über seine Geheimfächer in seinem Haus referiert. Ja, natürlich, die sind ganz dicke. Bob studiert schon im 10. Semester Völkerkunde. Mit 16 Jahren der absolute Überflieger, der Bob. Aber bescheiden, denn das weiß ja keiner. Das ist doch wohl ganz klar. Die sind supergut und ganz dicke. Und dann sind sie mal zusammen Bier trinken gegangen. Und dann hat ihm Brewster das erzählt mit dem Geheimfach. So, und wo ist jetzt der Minuspunkt? Jetzt bist du dran. Der ist schon eingetragen. Nein, zwei Pluspunkte von mir, weil ich dir das erklärt habe, wie es ist. Okay, aber das ist dann eher ein Pluspunkt für den Bobcast. Aber sorry, da finde ich auch, wird es dann sehr random, wo diese Informationen plötzlich herkommen. Ja, der nächste Pluspunkt lauert jetzt übrigens, jetzt kommt der nächste Pluspunkt. Ich finde ja Passetti, der macht es jetzt hier wirklich ganz, ganz, ganz toll an einer Stelle. Da spricht er eben ein bisschen anders, aber mit Absicht und das ist richtig toll. Wir hören rein. Nun war guter Rat teuer. Die drei Detektive waren äußerst unzufrieden mit sich. Statt den tanzenden Saurier zu retten, war er ihnen abhanden gekommen, als sie ihn schon in Händen hielten. Sie überlegten lange hin und her und beschlossen endlich, am nächsten Morgen zu Rechtsanwalt Zindler zu gehen, um ihn zu bitten, doch mit nach Komina zu fahren. Und dort wollten sie Arnold Pruster suchen, um ihm von dem Diebstahl des tanzenden Sauriers zu berichten. Der Anwalt war wiederum allein in seiner Praxis. Sie überraschten ihn bei einem seltsamen Gespräch. Ja, also Passetti hat dann nochmal eine Extratüte rollender R's ausgepackt, oder? Genau, dafür gibt es schon mal zwei Pluspunkte. Okay, da bin ich dabei. Ein bisschen Ostpreußisch, so. Ja, das ist gut. Ich hätte vielleicht noch auch einen kleinen Pluspunkt, der mir gerade auffällt. Das ist kurz vorher, als Justus einfach mal kurz das gesamte Patriarchat hinterfragt. Zu spät. Er ist schon im Auto. Er oder sie, Kollege. Warum neigt man eigentlich immer dazu, zunächst einmal anzunehmen, dass es ein Mann war? Könnt ihr die Autonummer erkennen? Ja, das ist doch sehr fortschrittlich gewesen. Auf jeden Fall. Muss ja nicht immer nur ein Mann sein. Genau, zwei Pluspunkte. Richtig. Okay, so langsam sind wir wieder gleich auf. Ich gucke mal noch nicht auf das Gesamtfazit. Das machen wir dann am Ende. So, es geht dann Schlag auf Schlag weiter. Zunächst wird Zindler bei einem seltsamen Telefonat belauscht und dann geht es darum, kommt er mit ihnen nach Comina oder nicht. Erstmal ein Zwischenstopp im Krankenhaus bei Clifford, der behauptet, Mary hat ihn niedergeschlagen, angeblich mit einem alten Knochen. Spannend. Und dann geht es aber doch gemeinsam nach Comina mit Zindler im Auto, dem dann so merkwürdige bunte Kärtchen aus dem Hanschen verfreien. Und der Vollbremsung macht. Und nachher erfahren wir dann, dass das Wettscheine sind. Denn Zindler hat ja Geldsorgen, wie wir dann später erst wissen. So, dann sind wir im Comina erstmal im Hotel. Da merkt man schon, in der Art, wie ich das jetzt so zusammenfasse, das ist so hü und hot und äh und hä. Ich finde das eigentlich alles ziemlich stringent. Mir gefällt das. Ich finde das gut. Wunderbar, auf jeden Fall wollen Sie dann mit der Suche nach Arnold Brewster beginnen. Und jetzt treffen Sie aber vor dem Hotel sitzend einen alten Indianer. Dieser Tag kann für dich und deine Freunde ein schlimmes Ende nehmen. Was sagen Sie da? Woher kennen Sie uns? Ich weiß alles. Ihr wollt in ein Gebiet eindringen, in dem ihr nicht erwünscht seid. Damit begibt ihr euch in Gefahr. Kehrt um und fahrt nach Hause, ehe es für euch zu spät ist. Ich weiß nicht, warum ihn daran liegt, mich einzuschüchtern. Aber umkehren können wir nicht. Wenn sie wirklich alles wissen, dann sollte ihnen auch das bekannt sein. Gebt euren Plan auf. Ihr gehört nicht hierher. Küken können nicht das Werk des Adlers verrichten. Geh und sag das deinen Freunden. Das ist Manfred Steffens natürlich. Wir erkennen ihn sofort als alter Indianer. Und dafür gibt es erstmal wieder wirklich richtig satte drei Pluspunkte. Da bin ich dabei. Drei Manfred Steffen Pluspunkte. Und wir müssen vielleicht auch einmal noch erwähnen, dass der Begriff Indianer, der natürlich hier auch sehr inflationär vorkommt in dieser Folge, Das hatten wir ja schon mal geklärt und uns ausführlich damit beschäftigt, dass man den tatsächlich auch heute so noch verwenden kann, dass er auch von, Native American Organisationen verwendet wird, Indien und so. Natürlich schwingt hier einiges mit, was heute nicht so gut gealtert ist, aber die Begrifflichkeit funktioniert und deswegen machen wir das auch hier. Wie findest du denn Steffen? Der macht es super, oder? Der macht das eigentlich so wie immer. Der verstellt ja nie großartig seine Stimme. Der macht einfach nur sein Ding, aber eben fantastisch, großartig. Klingt auch hier wirklich genauso wie Gandalf in dem legendären Herr der Ringe Hörspiel. Ich liebe den natürlich. Tolle, tolle Stimme und man hört immer sofort zu, wenn der den Mund aufmacht. Sehr schlank. Und der ist ja auch beschrieben, dieser Old Tom oder Pamir, wie er auch heißt, als wirklich wie so eine ganz schlanke Gestalt mit grauen Haaren. Und er passt da wunderbar drauf. Er macht das toll. Verzögert sich auch sehr in seiner Art und Weise, wie er interpretiert. Und dann gehen sie ins Restaurant mit Zindler und da taucht ein Kellner auf. Und ganz ehrlich, das ist nicht Horst Schick, wie bei den Hörspielforschern vermerkt, die wir an der Stelle übrigens ganz herzlich grüßen, die helfen uns ja immer, also mir ganz besonders, sondern das ist laut Deckblatt Dieter Ohlendieck. Und Dieter Ohlendieck war Stinkchor bei Masters of the Universe. Der hat aber nicht so viel gemacht bei Europa, obwohl der Kellner von ihm, der passt wunderbar. Schöne, klare Sprache. Fragt man sich bloß, gibt es da überhaupt einen Kellner in diesem heruntergekommenen Hotel? Und klingt der dann auch so, wie aus so einem französischen Edelrestaurant? Aber wunderbar, passt toll, finde ich. Interessant, weil bei Rocky Beach habe ich gefunden Helmut Arner in der Rolle als Kellner. Dann ist das sozusagen auch falsch. Auch falsch, ja. Interessant, okay. Haben wir das hier geklärt? Das ist doch schön. Ich finde, das muss man dafür für die tolle Interpretation gibt es vielleicht einen kleinen Pluspunkt? Okay, lass mal gucken, wie viele einen halben. Ich mache einen halben. Ich mache einen halben Pluspunkt hier rein. So, und jetzt nähern wir uns ja tatsächlich dem Handlungsstrang, den auch ich dann tatsächlich ganz schön finde, denn wir kommen jetzt ins Tal der tanzenden Wasser. Und wer entdeckt das Tal? Ja, natürlich. Aber wie entdeckt er es? Wie stolpert Bob da rein? Das müssen wir jetzt wieder hören. Er behält sich in den Dornen. Ist scheinbar auch nicht richtig hier. Himmel! Stechen die Dornen. Das tut verdammt weh. Was ist denn das? Der Busch wächst ja gar nicht aus dem Boden. Er ist nur zwischen diesen Steinbrocken festgeklemmt. Just. Das spielt für mich keine Rolle. Ich sitze fest. Hilf mir doch. Ein wirksames Abschreckungsmanöver. Seht euch das an. Wenn wir die Zweige mit einem Stock zur Seite drücken, ja, dann kommen wir durch. Just. Ach so. Ja, geht ja schon los, Bob. Gut so. Du bist frei. Tatsächlich? Ich dachte, du lässt mich ja ewig hängen. Ja, Bob Andrews durch einen Dornwald ging. Was ist denn hier los? Sehr schön, aber auch ein bisschen billiges Versteck, oder? Also dafür, dass da so viel auf dem Spiel steht, einfach nur so ein Dornbusch zwischen so zwei Steinen geklemmt. Ja, und plötzlich dahinter Caprona, das vergessene Land. 1985 gab es eben wirklich noch kein Google Earth. Kein Mensch wusste, dass hinter einem Dornbusch eine ganze Welt liegt. Beiseite geschoben, ja, dahinter ist dann, ja. Aber dann wird es wirklich richtig schön. Also das mag ich tatsächlich. Ich mache hier mehrere Pluspunkte, weil da auch soundtechnisch... Wie viel machst du denn eigentlich? Jetzt habe ich hier drei gemacht. Ich habe drei Pluspunkte gemacht. Der Garten mit Mais, Kohl, Tomaten und Melonen fand ich eine schöne Mischung. Und ja, diese tanzenden Wasser, das ist natürlich ein schönes Bild. Das kann man sich gut vorstellen. Mit dem Wasserfall, genau. Dieser Wasserfall mit diesen Schleiern, das fand ich sehr schön. Ich fand dann auch diesen Übergang in die Höhle toll. Da wird akustisch so ein bisschen gespielt, dass man da drin natürlich merkt, okay, wir sind jetzt auch da. Diese Kürbislampen fand ich auch toll. Schönes Bild. Ein einziger Minuspunkt muss ich jetzt mal vergeben. Also beim Volk der Winde stinkt es jetzt nach faulen Eiern. Also das, finde ich, hat mich jetzt nicht so gut gefallen. Kleiner Minuspunkt von mir. Okay, sehr schön. Wir haben ja auch hier im Vorgespräch schon ausgelotet, dass auch die Flöten, die man da nachhört, so ein bisschen polarisieren. Wir hören da noch mal rein. Hör doch mal, spielt da nicht jemand auf der Flöte? Ja, das kommt aus diesem Tunnel da. Ah ja, ich höre es auch. Indianische Musik. Ja, du bist unser Sprachgenie, Justus. Aber wie sieht es bei dir mit indianischen Dialekten aus? Kannst du mit den Indianern reden, falls sie kommen und über uns herfallen? Kein Problem, wenn sie Englisch reden. So, wer hat Streichhölzer? Also deine Nerven möchte ich haben. Hier sind Streichhölzer. Indian Flute von E. Bötticher, der Track, habe ich herausgefunden. Ich mag das ja eigentlich. Ich finde, das ist tatsächlich so eine schöne Atmosphäre nochmal. Ja, weil es sich auch langsam nähert. Du kriegst eine Perspektive und das ist ein schönes Thema. Ich finde das auch gut. Genau, unserem Regisseur Ralf, glaube ich, gefällt es nicht so. Der windet sich schon in die Stube. Der hat ja auch keine Ahnung. Ja, das müssen wir bloß nicht. Sag jetzt nicht direkt. Komm, ich mache mal hier eine Ralf-Liste auf. Minus Punkt Ralf. Ähm, wo gehen wir denn jetzt hin? Ja, ähm, hier gibt's aber noch eine Stelle, die ein bisschen irritiert. Hier gibt's eine ganz schnelle Ermittlungsarbeit. Ich begreife nur nicht, warum Mary Clifford eins über den Schädel gezogen hat. Was? Ich? Ich soll das gewesen sein? Okay, wir wissen inzwischen, dass Mary es nicht war. Und Brewster war's auch nicht. Ja, das ist schön passiert. Ding fix. Erstmal begreift er es nicht und Marie sagt was und dann sagt er, okay, alles klar, sie war es nicht. Das liegt daran, dass ursprünglich der Satz von Brewster kommen sollte. Wir wissen inzwischen, dass es Marie nicht war und ich war es auch nicht. Das ist dann aber anscheinend vergessen worden und dann hat man gewürfelt, gesagt, irgendjemand muss es sagen und dann musste Peter ran. Seltsam. Okay, ja, sehr komisch. Da geht es auch so ein bisschen schnell. Das ist ja auch die Stelle, wo sie rauskommen. Und Martin, Mary und Bruce, da sind alle hier, wird erwähnt. Aber es ist seltsam, weil die erst mal keine Takes haben, die rollen sehr lange. Die stehen erst mal gar nicht auf. Die stehen erst mal gar nicht auf. Die stehen erst mal gar nicht auf. Und hören zu. Das macht man eben. Man muss ja nicht auch immer alles zu Tode quatschen, Kai. Man muss nicht immer alles füllen. Doch, jede Stille muss gefüllt werden. Sofort. Außerdem konnten die nicht sprechen, die mussten sich die ganze Zeit die Nase zuhalten, weil es so nach faulen Eiern stammt. Ach so, okay, gut. Na, super erklärt. Hätten wir den Bobcars nicht, dann hätte ich das wieder nicht verstanden. Nein, aber ich muss ja sagen, ich finde es ja dann wirklich ganz schön, was da passiert. Ich mag dann auch im Prinzip am Ende, wie sozusagen Pamir sich mit Martin versöhnt, wo es um diese Versöhnung geht, wo auch Mary dann akzeptiert wird als Frau. Da werden ja auch so ein bisschen diese Generationenkonflikte verhandelt. Das fand ich dann schon echt irgendwie ganz schön gemacht. Also da docke ich dann auch emotional an, an dieser Stelle. Ja, weil du jetzt die Geschichte langsam verstehst. Daran liegt es wahrscheinlich. Wahrscheinlich ist es, da hatte ich es dann auch kapiert. Und dann auch für mich, ich mag ja immer Action, weißt du ja, mir sind ja generell immer viel zu wenig Explosionen im Einsatz. Fand ich dann auch toll, dass dann ein Erdbeben richtig schön kracht mit klassischem Europa-Orchesterstück noch, die Höhlen stürzen ein. Also da ging es dann nochmal richtig ab. Das fand ich tatsächlich sehr schön. Ich hätte mir gewünscht, dass Zindler zum Schluss noch abstürzt. Das hätte ich jetzt auch gut gefunden. Genau, mit einem langen Schrei mit so einer Geröll-Lawine oder sowas. Das ist fein. so und jetzt haben wir noch was entdeckt ihr wisst ja, dass wir sehr gerne alte und neue Fassungen vergleichen denn eigentlich. Würde es relativ abrupt enden, finde ich, dieser kleine, Exkurs in der neuen Fassung, beziehungsweise es tut er so aber in der alten Fassung jubeln die drei Fragezeichen geht es ein bisschen weiter und das dürft ihr jetzt hier exklusiv im Bobcast mit uns anhören. Ihr habt einem Freund geholfen, der sich in großer Bedrängnis befand Vielen Dank. Und ihr habt einen alten, hartherzigen Mann mit seinem Enkelsohn versöhnt. Naja, man tut, was man kann. Nehmt also mein Anerbieten an, ihr drei. Ich ernenne euch hiermit zu Ehrenmitgliedern des Volkes der Winde. Ehrenmitglieder? Das ist ja toll. Wir sind Ehrenmitglieder vom Volk der Winde? Danke. Danke! Das ist fantastisch! Wir wissen gar nicht, wie wir Ihnen dafür danken sollen. Damit sind wir auch Indianer geworden. Okay, also Peter und Justus, das ist herablassen, da geht es ja wohl nicht mehr. Nur Bob findet es eigentlich ganz gut. Ja, der ist ja in der Folge auch wirklich richtig nett. Ja, aber es ist ja eigentlich auch ganz gut, dass man das rausgeschnitten hat, dieses absolute Ehrenmitglieder, das ist ja toll. Und so killt man auch den würdigen Abschluss von Manfred Steffen nicht so. So, Kai, sag mal, wie viele Punkte hast du denn jetzt? Ich habe ja mitgeschrieben. Okay, also ich habe, wenn ich das richtig entziffern kann, manchmal ist es auch so ein bisschen verrutscht. Das steht so in der Mitte zwischen Minus und Plus. Ich glaube, ich habe hier 13 Minuspunkte und 8 Pluspunkte. Okay, also ich habe 21 Pluspunkte mitgezählt und einen kleinen Minuspunkt. Also. Okay. Naja, das ist ja besser als der Karpatenhund. Sehr gut. Ich wollte jetzt sowas konstruiert Versöhnliches sagen. Wir haben uns in der Mitte getroffen, aber ich finde sie tatsächlich ein bisschen interessanter jetzt. Okay, zehn Punkte. Das ist immer der Bobcast-Effekt. Das finde ich ja toll. Zum Schluss wird alles gut. Es wird immer alles gut. Auch ohne Abschlusslacher. Richtig. Und apropos Abschlusssatz. Genau so gehen wir jetzt aus der Folge. Achtung, wenn die Erdgötter beschlossen haben, dass die Folge jetzt vorbei ist, dann werden wir uns dagegen nicht auflehnen. Bis zum weinenden Sagen. Das ist, sehr schön. Ciao. Tschüss.